Die meisten Frauen erleben es mindestens einmal: Vaginalinfektion. Vaginalinfektionen sind zwar ärgerlich, aber nicht ansteckend und können nicht übertragen werden. Bei der Vorbeugung und Behandlung von Vaginalinfektionen ist Hygiene von entscheidender Bedeutung.
Vaginalinfektionen können durch Pilze (Candida-Infektion) oder durch Bakterien (bakterielle Vaginose) verursacht werden. Sie können oft rezeptfrei mit Medikamenten aus der Apotheke oder mit ärztlich verordneten Medikamenten behandelt werden. Manche Frauen sind anfälliger für Vaginalinfektionen als andere.
Es ist normal, dass Bakterien und Pilze in der Vagina vorkommen. Normalerweise besteht ein natürliches Gleichgewicht zwischen den verschiedenen Arten von Bakterien und Pilzen in der Vagina. Manchmal ist dieses Gleichgewicht jedoch gestört und es kommt zur Entstehung einer Vaginalinfektion.
Eine Vaginalinfektion ist nicht ansteckend und kann nicht übertragen werden.
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Es gibt mehrere Faktoren, die das Gleichgewicht der Vagina stören können, darunter die Verwendung von Seife oder Waschmitteln mit falschem pH-Wert. Die Vagina hat einen natürlichen pH-Wert zwischen 3,8 und 4,5. Wenn Sie Seife oder Waschmittel mit einem höheren pH-Wert verwenden, verändert sich der pH-Wert des Intimbereichs. Bakterien und Pilze gedeihen bei einem höheren pH-Wert besser.
Darüber hinaus kann die Einnahme von Medikamenten wie Antibiotika oder Kortikosteroiden sowie Erkrankungen wie Diabetes das natürliche Gleichgewicht von Bakterien und Pilzen stören. Auch hormonelle Veränderungen (zum Beispiel während der Schwangerschaft oder in den Wechseljahren) schaffen für Pilzwachstum bessere Bedingungen.
Was ist bakterielle Vaginose?
Bakterielle Vaginose ist eine durch Bakterien verursachte Vaginalinfektion. Zu den Symptomen gehört unangenehmes Vaginalsekret mit unangenehmem Geruch. Die Symptome verschwinden in der Regel innerhalb weniger Wochen von selbst, wenn das Gleichgewicht wiederhergestellt ist. Wenn die Symptome störend sind oder die Infektion wiederholt auftritt, kann sie mit rezeptfreien Medikamenten oder von einem Arzt verschriebenen Medikamenten behandelt werden.
Was ist eine vaginale Candida-Infektion?
Eine vaginale Candida-Infektion ist eine durch Pilze verursachte Vaginalinfektion. Zu den Symptomen gehören Juckreiz in der Scheide, weißer, manchmal hüttenkäseartiger, geruchloser Ausfluss aus der Scheide, eine rote, geschwollene und schmerzende Schleimhaut der Scheide sowie Schmerzen oder Brennen, sei es beim Wasserlassen oder beim Geschlechtsverkehr. Eine vaginale Candida-Infektion verschwindet normalerweise von selbst, wenn das Gleichgewicht wiederhergestellt ist. Wenn die Symptome störend sind oder die Infektion wiederholt auftritt, kann sie mit rezeptfreien Medikamenten oder ärztlich verschriebenen Medikamenten behandelt werden.
Vorbeugung funktioniert nicht immer, insbesondere dann nicht, wenn die Ursache der Infektion eine Grunderkrankung oder die Einnahme von Medikamenten ist. Daher ist es wichtig, die Ursache der Infektion zu untersuchen, um zukünftige Infektionen zu verhindern.
Im Allgemeinen reinigt sich die Vagina von selbst und der Intimbereich muss nicht gewaschen werden, schon gar nicht mit Seife; Wasser reicht oft aus. Es gibt jedoch Fälle, in denen Seife notwendig ist, beispielsweise wenn ein Patient an Stuhlinkontinenz leidet.
Bei Stuhlinkontinenz ist es wichtig, auf eine gründliche Reinigung der Haut zu achten, da Reste von Fäkalien Harnwegsinfektionen verursachen können.
Wenn Sie Seife verwenden, achten Sie darauf, ein speziell für den Intimbereich geeignetes Reinigungsprodukt mit niedrigem pH-Wert zu verwenden.
Handschuhe: Als Schutzausrüstung im Gesundheitswesen unverzichtbar, Handschuhe gibt es in verschiedenen Formen und Größen. Doch nicht alle Handschuhe sind für die Arbeit im Gesundheitswesen geeignet. Welchen Handschuh sollten Sie verwenden und wie? Mehr lesen.
Schutzkleidung: Verwenden Sie zugelassene Schutzkleidung, um den Patienten und das Pflegepersonal zu schützen. Stellen Sie sicher, dass Sie über die richtigen Produkte verfügen – und wissen, wie und wann Sie diese verwenden. Mehr lesen.
Sorgen Sie für eine ordnungsgemäße Toilettenhygiene mit Produkten wie Abri-bag, die sich gut zur Vorbeugung von Infektionen bei Patienten mit funktioneller Inkontinenz eignen.
Sanfte und hygienische Hautpflegeprodukte wie Intimwaschmittel und Intimpflegehandschuhe mit niedrigem pH-Wert speziell für den Intimbereich.
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